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<pre>Kein Wunder, wäre der Ligaprimus doch beinahe mit einer Blamage ins Jahr 2017 gestartet…  <p> Sein Name: Thomas Delaney. Seine Referenzen: Je drei Mal Meister und Pokalsieger mit dem FC Kopenhagen, 14 Länderspiele für Dänemark sowie die Kapitänsbinde bei seinem Ex-Klub (seit 2014). Seine Aufgabe: im zentralen Mittelfeld die fehlende Balance zwischen Angriff und Abwehr wiederherstellen.  <p>  Den letzten Sieg an der Weser feierte Hertha BSC in der Saison 2005/06. <p> In der momentanen Phase der Stabilisierung bekommt Schalke somit zu spüren, wie viel Porzellan im Herbst entzweigegangen ist: Obwohl das bisherige Abschneiden in den Wochen der Wahrheit fraglos achtbar ist, drohen die letzten Spieltage vornehmlich als verpasste Gelegenheiten in Erinnerung zu bleiben. <p>  Auch die direkte Bilanz sollte Tippern diesbezüglich Mut machen, endeten doch sagen und schreibe acht der letzten neun direkten Aufeinandertreffen in der Bundesliga mit mindestens vier Toren.  </pre>


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<pre>Doch nicht nur defensiv machen die Kölner derzeit alles richtig; auch im Angriff wirken die Geißböcke heuer deutlich gefährlicher – gut zu erkennen, beim jüngsten Erfolg gegen den Aufsteiger aus Freiburg, als man schon zur Pause mittels einer enormen Effizienz deutlich mit 3:0 vorangelegen war.  <p> Niko Kovac sagte zu seinem ersten Bundesliga-Spiel als Bayern-Trainer: „Wir waren 60, 65 Minuten dominant — das hat mir gut gefallen. Letztlich war der Sieg für uns verdient, wie ich finde.“  <p>  In den letzten vier Duellen in Bremen fielen zwischen Werder und Hannover insgesamt 20 (!) Tore. <p> Mit Blick auf die hüben wie drüben starken Offensivreihen deutet somit einiges auf eine trefferreiche Auseinandersetzung hin. Darin bestärkt sehen wir uns beim Blick auf die Resultate der jüngsten fünf Liga-Duelle (5:3 TSG, 1:1, 3:1 Gladbach, 3:3, 4:1 Gladbach), bei denen die Anhänger lediglich einmal weniger als vier Torerfolge zu sehen bekommen haben. <p>  Zudem ist Werder schon wieder seit vier Spielen sieglos. „Die Lage ist nach wie vor brenzlig“, weiß Werders Manager Frank Baumann, „aber wir nehmen die Zuversicht mit aus diesem Spiel, dass wir mit solchen Leistungen wie heute die nötigen Punkte holen werden.“  </pre> 


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<pre> Die Breisgauer Offensive werden wohl auch diese schwächeren Gegner kaum entscheidend aus der Reserve locken können; immerhin dürfte die langwierige Verletzung von Niederlechner zur Folge haben, dass auch weiterhin ausschließlich Petersen den Anschein von Gefährlichkeit verströmt.  <p> Und Besserung ist nicht in Sicht. Zumindest lassen dies die jüngsten drei Gastspiele vermuten, denen nur ein Sieg entsprang (3:1 in Bremen).  <p>  Um zunächst einmal wenigstens für den Verbleib im obersten Drittel im Gespräch zu bleiben, hat der Klub mit Sicherheit auch einen Dreier gegen den einstmals großen Nachbarn eingeplant, dem man schon in den letzten Vergleichen mit diebischer Freude das veränderte Kräfteverhältnis unter die Nase rieb. <p>  „Wir haben in der bisherigen Rückrunde viel Selbstvertrauen getankt“, versichert Georg Niedermeier und sagt auch: „für uns ist gegen fast alle etwas drin.“ <p>  4:0, 6:0, 5:2, 7:0 und 6:1 lauten die letzten fünf Ergebnisse des Titelverteidigers gegen die Werderaner. Fünf Siege und ein schier unglaubliches Torverhältnis von 28:3 stehen auf Seiten der Bayern. Kein Wunder also, dass die Wettanbieter mehr als eindeutig Stellung zugunsten der Münchner bezogen haben.  </pre>


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<pre> Stattdessen konnten nun auch die Dortmunder davon profitieren, dass das so hervorragend gestartete Werder im zweiten Saisonviertel mit einem Male überhaupt nichts mehr gebacken kriegt.  <p> Die drei Auswärtspleiten kamen in Leipzig, München und Köln zudem gegen Teams zustande, die aktuell unter den Top 4 der Heimteams rangieren.   <p> Der hochverdiente Dreier kam auch in spielerischer Hinsicht einem Empfehlungsschreiben für ein weiteres Jahr in der Bundesliga gleich. <p>  In den Topspiel-Wochen gegen Dortmund, München und Leverkusen ist für den FC Schalke gerade einmal ein Zähler herumgekommen: Das Heimspiel gegen Hannover läutet nun aber möglicherweise doch noch einen punkteträchtigen Endspurt in die Winterpause ein.  <p> Angesichts der vier Zähler betragenden Rückstands auf das oberste Tabellendrittel scheint sich aber bereits jetzt abzuzeichnen, dass es für das erhoffte Ende wohl fremde Schützenhilfe braucht — ein Pokalsieg eines besser platzierten Klubs würde den Türöffner in die Europa League bedeuten.  </pre>


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<pre> Schalke hat keines der letzten fünf Duelle gegen den VfL verloren (4 Siege, 1 Unentschieden).  <p> Der fünfte Saisonsieg der Domstädter hat noch einmal unvermutete Bewegung in die so verkrustetet anmutenden Verhältnisse am Tabellenende gebracht; vor dem Coup gegen Leverkusen musste sich der Effzeh schließlich seit dem Spieltag ununterbrochen mit dem letzten Tabellenplatz arrangieren.  <p>  Weit weniger erfreulich ist die Situation dagegen aus Sicht von Trainer Alexander Nouri, für den die Torwartdiskussion damit ein leidiges Dauerthema bleibt. <p>  Jegliches Krisengerede, dass nach der Auftaktpleite in Dortmund (1:2) sowie dem verschenkten Heimsieg gegen Hoffenheim (4:4 nach 4:1-Führung) hätte aufkommen können, wurde dadurch sofort im Keim erstickt.  <p> Frankfurt hat damit in dieser Spielzeit noch kein Heimspiel verloren und stellt mit nur elf Gegentoren die zweitbeste Defensive der Liga nach dem FC Bayern.  </pre>


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